Jede Ausgabe von Claude & Co. basiert auf riesigen Mengen an vorhandenem Wissen.

Das Ergebnis kann neu wirken, ist es jedoch nicht.

Wie ist damit umzugehen?

  • Die Inhalte der Ausgaben sollten stets mit einer kritischen Grundhaltung betrachtet werden, zum Beispiel die Quellen nachvollziehen, die Aktualität des verwendeten Wissens, der Kontext.
  • Die Zusammenhänge in den Ausgaben sollten nachvollzogen und verstanden werden.
  • Eine Verwendung der Inhalte sollte bewusst erfolgen – nachdem die Inhalte hinterfragt wurden.

 

 

Drei unterschätzte Einsatzfelder für wissensbasierte Dienstleistungen

Rechtswesen

Ich habe einen realen Arzthaftungsfall mit Claude nachgestellt.

Dabei zeigte sich ein teilweise halluzinierendes Sprachmodell:

  • Gerichtsentscheidungen wurden als Gesetz ausgelegt.
  • Mehrere Paragraphen stammten aus veralteten Gesetzesständen.
  • Die Angaben zu möglichen Rechtsmitteln waren teilweise widersprüchlich.

Nur ausgewiesene Experten können die Ausgaben realistisch und verlässlich einordnen.

Invention + Innovation

Sprachmodelle kombinieren bereits Bekanntes.

Echte Inventionen? Selten und zufällig.

Wer Neues schaffen will, braucht externe Experten, nicht nur KI-Agenten.

Demokratisierung von Wissen

Wissen ist jederzeit und überall abrufbar – Verstehen sollte man es trotzdem bevor es verwendet wird.

Ich kann mir als Nicht-Mediziner von einem Sprachmodell erklären lassen, wie eine Operation abläuft.

Doch kann ich dann auch tatsächlich operieren? Natürlich nicht.

Sprachmodelle ermöglichen uns Einsichten in andere Wissensgebiete – kompetenter wird man dadurch nicht.

Mein Fazit

Auch mit KI bleibt menschliche Urteilsfähigkeit der Schlüssel für Qualität, Kreativität und Innovation.

Wissensbasierte Dienstleister sind und bleiben wichtig – wer das unterschätzt, überschätzt womöglich die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz.

Verantwortung lässt sich nicht delegieren.