Die Digitalisierung unseres beruflichen Umfeldes schreitet unaufhaltsam voran. Vielen berufserfahrenen Mitarbeitenden fällt es schwer, mit der Entwicklungsgeschwindigkeit Schritt zu halten

Drei Gründe, warum sie manchen berufserfahrenen Mitarbeitenden schwerfällt

  1. Ihre Ausbildung oder ihr Studium liegen schon eine Weile zurück; seinerzeit war Digitalisierung mehr Vision als Wirklichkeit. Digitale Fähigkeiten wurden damals noch nicht vermittelt.
  1. Eines unserer kostbarsten persönlichen Güter – beruflich wie privat – ist Zeit. Es fehlt an Personal, das einen während der Abwesenheit vertreten könnte. Die Arbeit bleibt während der Weiterbildung liegen und muss im Anschluss nachgearbeitet werden. Die Familie kommt angesichts vieler Überstunden ohnehin schon zu kurz. So eine Konstellation ist eher selten motivationsfördernd.
  1. Gerade die weniger technologieinteressierten Mitarbeitenden beschäftigen sich wenig mit den Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung. Mitunter empfinden sie die Technologien als Bedrohung für die eigene Arbeitsplatzsicherheit. Aus Angst blockieren oder schlimmstenfalls sabotieren Mitarbeitende Digitalisierungsprojekte
Schwimmer auf Startblock 1 startet verspätet ins Rennen

Wie kommen wir aus diesem Dilemma?

Diese Mitarbeitenden (und auch so manche Vorgesetzte) benötigen mehr Kontext. Losgelöst von Programmiersprachen, Digitalisierungswerkzeugen, Algorithmen und Sprachmodellen. Möglicherweise fehlen ihnen noch konkrete Antworten auf die Frage nach dem ‚Warum‘.

Wenn die Grundlagen der Digitalisierung bekannt und ihre Chancen und Möglichkeiten verstanden sind, fällt es auch den berufserfahrenen Mitarbeitenden leichter, sich auf das Thema einzulassen. Schließlich haben sie das Erfahrungswissen, auf das die Entwickler digitaler Lösungen eigentlich angewiesen sind.

Das Ziel aller Maßnahmen: auch weniger technikaffine Mitarbeitende für die Realisierung der Chancen und Möglichkeiten von Digitalisierung und intelligenter Automatisierung zu gewinnen.

Es wird Zeit!

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